{"id":44,"date":"2007-01-16T00:16:23","date_gmt":"2007-01-15T23:16:23","guid":{"rendered":"http:\/\/ani.donmai.ch\/?p=44"},"modified":"2007-02-28T20:17:10","modified_gmt":"2007-02-28T19:17:10","slug":"aufholen-alterer-serien-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ani.donmai.ch\/?p=44","title":{"rendered":"Aufholen \u00e4lterer Serien &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>In diesen Tagen habe ich einige etwas \u00e4ltere Serien zu schauen begonnen, die in letzter Zeit eine grosse Anh\u00e4ngerschaft im Westen gewonnen haben und auch lizenziert worden sind. Das w\u00e4ren in erster Linie <strong>Mai-Hime<\/strong> von Studio <em>Sunrise<\/em> und <strong>Elfenlied<\/strong> von <em>Genco<\/em>. Daneben habe ich mir noch einige Folgen von <strong>Shuffle<\/strong>, <strong>Suzuka<\/strong> und <strong>Shinigami no Ballad<\/strong> zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt. <!--more-->Manches an diesen Serien gef\u00e4llt mir recht gut, Einiges wiederum etwas weniger. Heute zun\u00e4chst mal meine ersten Eindr\u00fccke zu <em>Suzuka<\/em>, <em>Shuffle!<\/em> und <em>Mai-Hime<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Suzuka, Folgen 1-2<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ani.donmai.ch\/wp-images\/suzuka.jpg\" \/><\/div>\n<p>Eine auf den ersten Eindruck eher uninteressante romantische Alltagsgeschichte, die auf einen erfolgreichen Shounen-Manga basiert. Ein Junge namens Yamato Akatsuki verliebt sich in eine Mitsch\u00fclerin und begabte Sportlerin namens Suzuka Asahina. Suzuka ist ehrgeizig und etwas k\u00fchl im Umgang mit ihm &#8211; jedenfalls zu Beginn der Geschichte. Yamato wiederum lebt zusammen mit seiner Tante und seiner j\u00fcngeren Cousine, Ayako Fujikawa und Miho Fujikawa &#8211; im selben Geb\u00e4ude wie Suzuka, beide sind Nachbarn. Kommt noch hinzu, dass seine junge Cousine m\u00e4chtig auf ihn steht.<\/p>\n<p>Eigentlich mag ich Alltagsgeschichten, und ich mag auch Sport-Anime, die in einer gut erz\u00e4hlten Alltagsgeschichte eingebunden sind &#8211; ein Paradebeispiel hierf\u00fcr w\u00e4re Adachi Mitsurus <em>Touch<\/em>. <em>Suzuka<\/em> jedoch hat mich nach den beiden ersten Folgen mehr gelangweilt als \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Zum einen ist die Handlung nicht wirklich gut erz\u00e4hlt &#8211; man riecht zu schnell, worauf einzelne Handlungsmomente hinauslaufen (etwa dort, wo Yamatos Worte Suzuka dazu ermutigen, noch h\u00f6her zu springen) oder wie die Figuren zueinander stehen (ein Konflikt mit der jungen Miho ist da vorgeplant, usw). Zum anderen schreckt mich die doch recht billig wirkende Animation ab. Es wird nur das Allern\u00f6tigste animiert, und das wiederum einfach ohne stylistische Eigenheiten. Die Character Designs gefallen mir auch nicht so recht. Sie \u00e4hneln ein wenig denen eines Harem-Anime, ohne wiederum allzu niedlich wirken zu wollen. Ich empfinde sie &#8211; trotz gut gemeinten Vors\u00e4tzen &#8211; als biederer Durchschnitt. Zugute kann man der Serie lediglich halten, dass Yamato als Hauptfigur keiner der \u00fcblichen Losertypen aus Harem-Animes ist, die sich v\u00f6llig idiotisch benehmen.<\/p>\n<p>Alles in Allem habe ich mich dazu entschieden, die Serie zu pausieren und andere Anime vorzuziehen.<\/p>\n<p><strong>Shuffle, Folgen 1-3<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ani.donmai.ch\/wp-images\/shuffle.jpg\" \/><\/div>\n<p>Shuffle basiert auf einem H-Game, und das merkt man dieser Serie aus dem Sommer 2006 auch an. Die M\u00e4dchen sind so niedlich gezeichnet, dass bereits deren reiner Anblick ein Besuch zum Zahnarzt ausl\u00f6sen kann &#8211; soviel Zucker ist gef\u00e4hrlich. Die Figuren riechen streng nach <strong>Moe<\/strong>, dem von japanischen Otakus erfundene und empfundene Konzept des <em>attraktiv Lieblichen<\/em> bei M\u00e4dchenfiguren.<\/p>\n<p>Die Handlung ist zu Beginn recht vernachl\u00e4ssigbar: Ein etwas sarkastischer Typ lebt den feuchten Otaku-Traum eines Harem-Hengstes: Er lebt erstens zusammen mit einer superbraven Mitsch\u00fclerin, die er von klein auf kennt und die ihm jeden Morgen ein tolles &#8220;Ich liebe dich&#8221; Lunch-Paket zubereitet. Weiter lernt er in seiner Klasse lernt noch zwei ebenso niedliche M\u00e4dels kennen, die jeweils die T\u00f6chter von Gott und Satan sind (angeblich koexistiert in dieser Serie die Menschenwelt mit der Welt der G\u00f6tter und D\u00e4monen, oder so \u00e4hnlich). Gott und Satan, h\u00f6chspers\u00f6nlich vor der ganzen Klasse anwesend, lassen schnell verlauten, dass unser Harem-Hengst zuk\u00fcnftiger Br\u00e4utigam einer ihrer T\u00f6chter ist. Er muss sich nur noch f\u00fcr eine der beiden entscheiden &#8230;<\/p>\n<p>Wie bereits angedeutet ist die Handlung im Grunde genommen haneb\u00fcchener Mist. Es kann sein, dass die Geschichte im sp\u00e4teren Verlauf der Serie mit einigen \u00dcberraschungen und unabsehbaren Wendungen aufwartet, aber davon ist hier noch nichts zu sp\u00fcren. Trotz aller Klischees und D\u00fcmmlichkeiten habe ich mich jedoch weniger als bei Suzuka gelangweilt, sondern ganz gut unterhalten. Das h\u00e4ngt einerseits an der erstaunlich hohen Animationsqualit\u00e4t und den gepflegten Character Designs  (wer bei <em>Nerine<\/em> mit ihren spitzen Ohren nichts empfindet, der hat ein Herz aus Stein). Alles wirkt wie ein bunter, detailierter Lolipop. Andererseits gef\u00e4llt mit der Einsatz vom Sprecher Tomokazu Sugita als Lead-Hengst recht gut. Beides zusammen hat mich gleich von der ersten Minuten an an die letztj\u00e4hrige Erfolgsserie <strong>Suzumiya Haruhi<\/strong> erinnert. Ein Blick auf die Credits zeigt jedoch, dass hinter beiden Serien vollkommen andere Macher stehen, was mich ein wenig erstaunt hat.<\/p>\n<p>Shuffle ist kein Meisterwerk, aber auch kein langweiliger Flop. Ich werde wohl einige Folgen weiterschauen, um mir ein genaueres Bild von der Serie zu machen.<\/p>\n<p>Kommen wir mal zu etwas Besserem&#8230;.<\/p>\n<p><strong>Mai-Hime, Folgen 1-12<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ani.donmai.ch\/wp-images\/mai_hime.jpg\" \/><\/div>\n<p><em>Ladies and gentlemen, we have a winner!<\/em><\/p>\n<p>Von den in den letzten Tagen begonnenen Serien gef\u00e4llt mir <em>Mai-Hime<\/em> von Studio <em>Sunrise<\/em> zweifelsohne am besten. Mai-Hime ist eine etwas gar verr\u00fcckte Mischung aus Schulleben-Kom\u00f6die mit einer grossen Portion Sciencefiction-Action. Pro Folge passiert viel, sehr viel sogar. Die ersten Folge hat mir dabei noch am wenigsten gefallen; dort werden fast zwangsm\u00e4ssig die wichtigsten Figuren zusammengef\u00fchrt und man hat schlicht keine Ahnung hat, wer was wie mit wem zu tun hat, und wieso: Zwei Geschwister lernen auf einer Schiffsfahrt zu ihrer neuen Schule ein anderes vermeintliches Geschwisterpaar &#8211; bald darauf wird aus dem Wasser ein unbewusstes M\u00e4dchen herausgefischt (Mikoto, ganz links im Bild), die einige Minuten sp\u00e4ter sich auf dem Schiff mit einem magischen Schwert ein Kampf mit einem anderen M\u00e4dchen (Natsuki, rechts im Bild) liefert. Natsuki will aus einem noch unbekannten Grund Mikoto erledigen. Ich fand diesen Anfang nicht gerade vielversprechend.<\/p>\n<p>Nach den folgenden zwei, drei Folgen jedoch hat mir die Serie immer mehr gefallen. Das liegt einerseits an der guten <em>Mischung<\/em> zwischen lustiger Kom\u00f6die, die mit Fanservice nicht geizt (die M\u00e4dels sehen gut aus &#8211; am besten gef\u00e4llt mir da Natsuki Kuga &#8211; und die Designs sind generell detailiert gezeichnet) und andererseits an gut getimmten und sauber inszenierten Actionszenen.<\/p>\n<p>Ein grosser Pluspunkt der Serie ist die Hintergrundmusik, die bei Actionszenen eine Mischung zwischen pulsierendem Trance mit Chorges\u00e4ngen oder indischer Sitarmusik ist. Das klingt beim Durchlesen nicht besonders anregend &#8211; in Kombination mit rasanten Bildern und spannender Action passt diese Art von Stimmungsmusik jedoch ganz gut zum Geschehen.<\/p>\n<p>Weiter kommt hinzu, dass mich bei dieser Serie die Mechas und die Monsterdesigns nicht st\u00f6ren. Die Mechas erinnern an mechanische Biester und kn\u00fcpfen somit an die Tradition aus dem Hause Sunrise der <em>Y\u00fbsha<\/em>-Serien (&#8220;mutige Krieger&#8221;), wo meistens Kinder und junge Teenager mit ihren pers\u00f6nlichen Transformerviechern die Welt vor dem B\u00f6sen retten (hui!). Mai-Hime ist eigentlich \u00e4hnlich, nur hat es dort auch weit mehr Comedy, Beziehungskiste und eben Fanservice. Nach einigen Folgen kommt auch eine geh\u00f6rige Portion Dramatik hinzu. Besonders das Ende von Folge 8 sticht da heraus &#8211; was dort passiert, ist zun\u00e4chst wirklich nicht absehbar und auch recht traurig.<\/p>\n<p>Mai-Hime ist definitiv eine Serie, die ich weiterschauen werde. Auch in die Nachfolgeserie, <em>Mai-Otome<\/em>, werde ich reinschnuppern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesen Tagen habe ich einige etwas \u00e4ltere Serien zu schauen begonnen, die in letzter Zeit eine grosse Anh\u00e4ngerschaft im Westen gewonnen haben und auch lizenziert worden sind. Das w\u00e4ren in erster Linie Mai-Hime von Studio Sunrise und Elfenlied von Genco. 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