{"id":59,"date":"2007-05-16T20:31:41","date_gmt":"2007-05-16T19:31:41","guid":{"rendered":"http:\/\/ani.donmai.ch\/?p=59"},"modified":"2007-07-10T23:24:45","modified_gmt":"2007-07-10T22:24:45","slug":"aktuelle-serien-was-sich-zu-gucken-lohnt-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ani.donmai.ch\/?p=59","title":{"rendered":"Aktuelle Serien: Was sich zu Gucken lohnt (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p>In letzter Zeit schaue ich wieder vermehrt Raws von aktuellen TV-Animes. Raws sind mir am liebsten, weil mich dort keine Untertitel und schlechte \u00dcbersetzungen vom eigentlichen Inhalt ablenken. Zurzeit bevorzuge ich leichte Kost, um mich ein wenig von den Strapazen des Tages zu erholen. &#8220;D\u00fcstere&#8221; Serien wie <em>Darker than Black<\/em> oder <em>Claymore<\/em> kommen von daher <!--more-->gar nicht in meine engere Auswahl rein &#8211; bei <em>Bokurano<\/em> mache ich eine Ausnahme.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag ist keine vollst\u00e4ndige \u00dcbersicht \u00fcber alle derzeit laufenden Serien. Ich schreibe lediglich, welche der derzeit laufenden Serien, die ich aktuell konsumiere, sich zu Schauen lohnen und weshalb.<\/p>\n<p>Eine kurze Legende:<\/p>\n<blockquote><p><strong>*<\/strong>: ganz ok, <strong>**<\/strong>: unterhaltsam,  <strong>***<\/strong>: Muss man gucken<br \/>\n<strong> a<\/strong>:  Gute Animation  <strong>m<\/strong>:  Gute Musik <strong>hi<\/strong>:  Gute Hintergr\u00fcnde<br \/>\n<strong> g<\/strong>:  Gute Geschichte\/Handlung   <strong>f<\/strong>:  Interessante Figuren<br \/>\n<strong> h<\/strong>: Humor\/durchgeknallt   <strong>s<\/strong>: spannend     <strong>Me<\/strong>: Melodramatisch  <strong>ni<\/strong>:  niedlich<br \/>\n<strong> n<\/strong>: Nostalgie-Faktor  <strong>x<\/strong>: gewalt\u00e4tig     <strong>+<\/strong>:  ausgezeichnet (z.B. m+ = ausgezeichnete Musik)<\/p><\/blockquote>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center\"><strong><a href=\"http:\/\/www.gurren-lagann.net\/\">Tengen Toppa Gurren Lagann<\/a>:  **,  a   m+  h<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die neue SF-Actionserie von Gainax hat Feuer am Arsch. Will heissen: Sie ist nie wirklich langweilig, wartet mit viel Coolness und einem fetzigen Soundtrack auf und bietet auch jede Menge Humor und Fanservice. Die Handlung bietet bis jetzt (Folge 6) eigentlich wenig, um die grauen Hirnzellen anzuregen oder fiebernd auf die n\u00e4chste Folge zu warten &#8211; der Handlungsbogen \u00e4hnelt eher dem einer Monster-der-Woche Serie, aber wir reden hier vom legend\u00e4ren Otaku-Studio <em>Gainax<\/em>, das schon immer f\u00fcr \u00dcberraschungen gut war. In den n\u00e4chsten Folgen wird sich herausstellen, ob und wie eine \u00fcber mehrere Folgen umfassende Geschichte in Gang gesetzt wird.<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center\"><strong><a href=\"http:\/\/www.starchild.co.jp\/special\/airantou\/\">Nagasarete Airantou<\/a>:  *,  h   ni<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Nagasarete Airantou ist die vielleicht zug\u00e4nglichste Comedy-Serie der Saison. Man braucht keine Kenntnisse in Sachen Anime oder Manga, um dem bunten Treiben rund um einen klassischen Looser folgen zu k\u00f6nnen. Die Serie basiert auf einem gleichnamigen Manga der Zeitschrift <em>Comic GanGan<\/em> aus dem Hause Square-Enix.<\/p>\n<p>Die Handlung in groben Z\u00fcgen: Ein Junge namens <em>Ikuto<\/em> haut wegen seines autorit\u00e4ren Vaters von Zuhause ab und landet im Pazifik auf einer abgelegenen Insel, wo nur junge Frauen leben und auch bizarre Viecher rumtreiben &amp; \u00fcbergrosse Pflanzen wachsen. Er freundet sich schnell mit der herzensguten, b\u00e4renstarken und auch etwas einfach gestrickten <em>Suzu<\/em> an und erlebt mit ihr und der restlichen Truppe durchgeknallter Figuren lustige Momente.<\/p>\n<p>Nagasarete Airantou ist ein klassischer <em>Harem-Anime<\/em>. Als Abwechslung f\u00fcr die kleine Langeweile zwischendurch ist die Serie ganz in Ordnung geraten. Ein Pluspunkt gibts f\u00fcr die Stimme von Yui Horie als Suzu. Warnung: Es gibt jede Menge antropomorhper Viecher, die auf ihren Namen lautende Grunzger\u00e4usche vor sich geben. Wer sich daran nicht st\u00f6rt, kann ruhigen Gewissens in die Serie reinschauen. Die bisherigen H\u00f6hepunkte waren die Jagd auf Ikuto in Folge 2 und der Kampf mit schleimigen Pilzen in Folge 3 &#8211; seither wiederholen sich die Witze ein wenig.<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center\"><strong><a href=\"http:\/\/www.hitohira.tv\/\">Hitohira<\/a>:  **, g    f     h    ni  Me<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Das ist die kleine \u00dcberraschung der Saison, eine Art &#8220;Anti-Glass no Kamen&#8221;: Die sehr sch\u00fcchterne <em>Asai Mugi<\/em> kommt in eine neue Schule, wo sie wegen eines Missverst\u00e4ndnisses gleich in einem Theater-Klub eingeschrieben wird und sich mit <em>Nono<\/em> auseinandersetzen muss, die mit allen Klubmitgliedern streng umgeht und bald ihre Stimme verlieren wird. Mugi hat zun\u00e4chst sehr wenig Selbstvertrauen, und auf einer B\u00fchne vor vielen Menschen zu stehen ist f\u00fcr sie der perfekte Stoff f\u00fcr Albtr\u00e4ume. Durch viel Zureden kriegt Mugi jedoch langsam Mut und wagt den Schritt ins Scheinwerferlicht.<\/p>\n<p><em>Hitohira<\/em> wirkt wie ein <em>&#8220;Shoujo&#8221;-Anime<\/em> f\u00fcr j\u00fcngere Zuschauer, ist es aber strenggenommen nicht: Die Serie basiert auf den gleichnamigen Manga von Izumi Kirihara und erscheint derzeit in der Zeitschrift <a href=\"http:\/\/www.futabasha.co.jp\/?magazine=comic_high\"><em>Comic High<\/em><\/a>, die sich mit ihrem Genremix und Zeichenstilen an etwas \u00e4ltere Mangafans richtet.<\/p>\n<p>Neben der leicht melodramatisch angehauchten Handlung vermag die Serie durch die Interaktion zwischen den verschiedenen Figuren zu \u00fcberzeugen. Keine der Figuren wirkt mit ihren Eigenschaften zu \u00fcbertrieben oder zu schrill, und alle haben was Sympathisches an sich. Das Opening und Ending sind recht niedlich geraten, ohne gleich Ohrenschmerzen auszul\u00f6sen, und die Hintergrundmusik kann in wichtigen Szenen \u00fcberzeugen. Ich empfehle die Serie all denjenigen Animefans, die auf der Suche nach einer ruhigen Serie sind mit einer einfachen Handlung und sympathischen Figuren.<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center\"><strong><a href=\"http:\/\/bokurano.jp\/\">Bokurano<\/a>:  *,  a  hi  f   s  x  <\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Bokurano ist die einzige &#8220;d\u00fcstere&#8221; Serie, die ich derzeit schaue. Sie basiert auf den gleichnamigen Manga von Mohiro Kit\u00f4, der sich im Westen f\u00fcr seinen kontroversen Sciencefiction-Manga <em>Naru Taru<\/em> (erh\u00e4ltlich bei EMA) und dessen Animeverfilmung einen Namen gemacht hat. Wie in Naru Taru t\u00e4uscht auch in <em>Bokurano<\/em> die Handlung den Zuschauern zun\u00e4chst eine heile Welt vor, hinter der jedoch tiefste menschliche Dramen und Abgr\u00fcnde stecken: 15 junge Sch\u00fcler stossen in ihren Sommerferien bei der Erforschung einer H\u00f6hle auf einen mysteri\u00f6sen Mann, der vorgibt, ein Spiel mit einem Riesenroboter zu entwickeln. Er l\u00e4dt die Sch\u00fcler dazu ein, sich als Piloten des Roboters am Spiel teilzunehmen. Tats\u00e4chlich taucht dann bald ein 500 Meter hoher mysteri\u00f6ser Roboter auf, der gegen einen unbekannten Gegner k\u00e4mpft und in dem sich die Sch\u00fcler pl\u00f6tzlich befinden. Die Sch\u00fcler sollen gegen die Gegner k\u00e4mpfen und so die Welt vor dem Untergang retten. Einer von ihnen kommt auf die Idee, dem Roboter gar einen Namen zu geben: &#8220;The Earth&#8221;. Doch was die teils enthusiastischen, teils verhaltenen Sch\u00fcler zun\u00e4chst nicht wissen ist, dass die ganze Sache zwei grosse Haken hat: Einerseits sind die Sch\u00e4den, die der Riesenroboter &#8220;The Earth&#8221; an Geb\u00e4ude und Menschen anrichtet, real, und andererseits funktioniert der Roboter nur mit der Lebensenergie des jeweiligen Piloten.<\/p>\n<p>Wurde in <em>Naru Taru<\/em> zun\u00e4chst die Idee thematisiert, was psychologisch labile Jugendliche mit ihrem jeweiligen Horrorpok\u00e9mon machen w\u00fcrden, so steckt in <em>Bokurano<\/em> der Gedanke, wie unterschiedliche Teenager reagieren w\u00fcrden, wenn sie mit einem Riesenroboter gegen ebensogrosse Gegner k\u00e4mpfen und unschuldige Opfer in Kauf nehmen m\u00fcssten. Dementsprechend liegt der eigentliche Fokus der d\u00fcsteren SF-Serie auf den zwischenmenschlichen Beziehungen und nicht auf rasante Actionszenen. Die Machart der Serie &#8211; bisher vom Studio GONZO gekonnt umgesetzt &#8211; unterstreicht dies: Die K\u00e4mpfe der Roboter sind meist von kurzer Dauer; umgekehrt verbringt der Zuschauer viel Zeit mit den Sorgen und \u00c4ngste der verschiedenen Figuren. Die langsamen Bewegungen von &#8220;The Earth&#8221; und seiner Gegner, deren lauten mechanischen Ger\u00e4usche und die bedrohliche Hintergrundmusik, alles zusammen wirkt \u00e4usserst beunruhigend und fast hypnotisierend. Spannend ist die Serie auf jeden Fall. Empfehlenswert f\u00fcr alle Zuschauer, die auf der Suche nach der etwas anderen dramatischen SF-Serie sind.<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center\"><strong><a href=\"http:\/\/www.setonohanayome.com\/\">Seto no Hanayome<\/a>:  **,  m  h+     ni <\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>In den letzten Jahren wurden viele &#8220;Moe&#8221;-Serien produziert, in denen archetypische Figuren das Herz der m\u00e4nnlichen Zuschauer gewinnen sollen. In meinen  Augen mangelte es jedoch an wirklich lustigen, klassischen &#8220;Boy meets Girl&#8221;-Comedyserien. <em>Seto no Hanayome<\/em> f\u00fcllt diese L\u00fccke und gl\u00e4nzt durch ein irres Gag-Tempo, zahlreiche Wortspielereien und durchgeknallten Figuren, die panisch herumschreien und sich sonst hysterisch benehmen.<\/p>\n<p>Der Sch\u00fcler <em>Nagasumi<\/em> ertrinkt w\u00e4hrend seinen Sommerferien beihahe im Meer und wird von der Meerjungfrau <em>San Seto<\/em> gerettet. Nun gibt es ein Gesetz, wo eine Meerjungfrau daran glauben muss, wenn sie von Menschen in ihrer wahren Form gesehen wird. San ist n\u00e4mlich die Tochter des Oberbosses vom Seto-Clan, eine Art Unterwassermafia. Sans Vater, Gozabur\u00f4 Seto, ist alles andere als erfreut \u00fcber das, was passiert ist. Es bleibt nur die M\u00f6glichkeit, Nagasumi mit San zu verheiraten, um ihr dieses Schicksal zu ersparen, doch das passt Gozabur\u00f4 noch weniger, und so sind Komplikationen mit Nagasumi vorprogrammiert.<\/p>\n<p>Neben dem irren Tempo und den lustigen Figuren, gef\u00e4llt mir auch das Opening &#8220;Romantic Summer&#8221;, die eine leichte Mischung aus leichter Rockmusik und Enka-Ballade ist; die vielen Ver\u00e4ppelungen von Yakuzaklischees und der Einsatz von Enka-Musik. Die Serie basiert auf den gleichnamigen Manga von Tahiko Kimura und \u00fcberfl\u00fcgelt diesen mit einem einfallsreicheren Einsatz verschiedenster Grimassen, Anspielungen auf weitere Animes und einer Verdichtung der Gags. Alle Liebhaber klassischer &#8220;Boy meets Girl&#8221;-Serien und guter Comedy m\u00fcssen hier unbedingt mal reinschauen.  Kleiner Wehrmutstropfen: Nach den ersten drei Folgen nimmt die Originalit\u00e4t der Gags ein wenig ab und die Serie droht wegen der Einf\u00fchrung m\u00e4ssig lustiger Nebenfiguren zu einem klassischen Harem-Anime zu werden. Trotzdem: Seto no Hanayome ist die wahrscheinlich lustigste Comedyserie der Fr\u00fchlingssaison.<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center\"><strong><a href=\"http:\/\/www.oofuri.com\/\">Ookiku Furikabutte<\/a>:  ***,  a+    m+    g     f     Me<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Hier haben wir einen der heimlichen Stars der Saison. <em>Ookiku Furikabutte<\/em> ist die etwas andere Sportserie, in der ein talentierter Baseballwerfer namens <em>Ren Mihashi<\/em> Teil eines neuen Baseballklubs seiner gew\u00e4hlten Oberschule wird. Das Problem mit Ren ist, dass er in seinem alten Klub von seinen fr\u00fcheren Teamkameraden wegen seines Status als G\u00fcnstling &#8211; seine alte Schule geh\u00f6rt seinem Grossvater &#8211; gehasst wurde und er davon riesige Komplexe hat. Seine neuen Teamkameraden erkennen schnell sein grosses Talent, allen voran Catcher <em>Takaya Abe<\/em>, der aus Ren die Topnummer des Teams machen will. Die Trainerin des Teams, eine junge kr\u00e4ftige Frau namens <em>Risa Momoe<\/em>, ist ganz enthusiastisch \u00fcber all die jungen talentierten Spieler und will das Team ganz weit nach vorne bringen.<\/p>\n<p><em>Ookoku Furikabutte<\/em> hat alles, was eine gute Sportserie braucht: Sie f\u00fchrt die einzelnen Figuren mit ihren St\u00e4rken\/Schw\u00e4chen gut in die Handlung ein, sie schafft es, aus einfachen \u00dcbungsmatches Spannung aufzubauen und sie ist recht gut animiert (nicht unwichtig bei einer Sportserie, wo der Fokus schliesslich oft auf Action steht). Am meisten gef\u00e4llt mir bei <em>Ookiku Furikabutte<\/em> der realistische Umgang mit Baseball und die vielschichtigen Figuren. Die Serie verlangt von den Zuschauern zwar einiges an Fachkenntnissen ab; nicht jeder versteht Fachlingo wie <em>&#8220;nai ka&#8221; (nice catch)<\/em> oder geschweige die verschiedenen Regeln des Baseballsports, doch das macht meiner Ansicht nach auch den Charme der Serie aus. Die Handlung nimmt sich Zeit, um die Zuschauern in die Psychologie des Spiels einzuf\u00fchren, was faszinierend ist &#8211; vorausgesetzt, man interessiert sich nat\u00fcrlich f\u00fcr Baseball. Weitere Highlights der Serie ist die qualitativ \u00fcberdurchschnittlich gut geratene Animation, die ausdrucksstarken Characterdesigns und die stimmungsvolle Musik. Hinter dem Anime steckt ein Teil der Macher von <em>Honey &amp; Clover<\/em>, und das sieht man der Serie eindeutig an.<\/p>\n<p><em>Ookiku Furikabutte<\/em> basiert auf den gleichnamigen Manga von Asa Higuchi, der in der bekannten Mangazeitschrift <em>Afternoon<\/em> erscheint. Es ist schon ungew\u00f6hnlich, dass eine Frau einen Sportmanga zeichnet; weniger ungew\u00f6hnlich sind jedoch ihr realistischer Umgang mit dem Sport und die Involvierung der Figuren in den Sport: Asa Higuchi studierte an ihrer Uni Sportpsychologie. Gerade vor ein paar Tagen wurde ihr f\u00fcr <em>Ookiku Furikabutte<\/em> ausserdem der diesj\u00e4hrige<em>K\u00f4dansha Manga-Preis<\/em> verliehen, und letztes Jahr gewann sie den <em>Tezuka Kulturpreis<\/em> in der Sparte &#8220;neue Hoffnung&#8221; f\u00fcr neue Ausdrucksm\u00f6glichkeiten in Baseball-Mangas.<\/p>\n<p>Es mag vielleicht ein kleines Details sein, aber man merkt es der Serie an, dass hinter ihr eine Frau steckt. Die auf viel Vertrauen und Verst\u00e4ndnis basierende Beziehung zwischen Mihashi und Abe hat eine leicht homoerotisch angehauchte Komponente, die einfach nicht zu \u00fcbersehen ist und die ich k\u00f6stlich am\u00fcsant finde. Ich musste bei den Szenen lachen, in der Abe nach den H\u00e4nden des v\u00f6llig weinerlichen Mihashi greift und sie festdr\u00fcckt. Die Reaktion der beiden &#8211; einer ist davon sehr ger\u00fchrt, f\u00fcr den anderen ist das schlicht peinlich &#8211; ist Gold wert.<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">&nbsp;<\/p>\n<p>So, das wars f\u00fcr Teil 1. In Teil 2 folgt dann meine Ansicht \u00fcber 3 weitere aktuelle Serien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In letzter Zeit schaue ich wieder vermehrt Raws von aktuellen TV-Animes. Raws sind mir am liebsten, weil mich dort keine Untertitel und schlechte \u00dcbersetzungen vom eigentlichen Inhalt ablenken. 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