{"id":799,"date":"2010-05-02T19:32:53","date_gmt":"2010-05-02T18:32:53","guid":{"rendered":"http:\/\/ani.donmai.ch\/?p=799"},"modified":"2010-05-03T15:27:16","modified_gmt":"2010-05-03T14:27:16","slug":"tokyo-anime-fair-co-posting-hiatus-beendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ani.donmai.ch\/?p=799","title":{"rendered":"Tokyo Anime Fair &#038; Co. (Posting Hiatus beendet)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"wp-images\/fuyu_mon.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"margin: 1em; float: left\" src=\"wp-images\/animefair_minilupin.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jetzt habe ich seit bald ein halbes Jahr keinen Eintrag mehr geschrieben. Gr\u00fcnde daf\u00fcr gibt es einige. Zum einen fehlt mir teils die Zeit und Lust, um \u00fcber etwas Neues zu berichten. Es gibt diese begnadeten Blogger, die t\u00e4glich oder mehrmals w\u00f6chentlich frisch von der Leber weg interessante Beitr\u00e4ge schreiben k\u00f6nnen &#8211; zu denen geh\u00f6re ich nicht. Zum anderen war ich jetzt vom M\u00e4rz bis April f\u00fcr 4 Wochen in Japan und hatte mich im Vorfeld penibel f\u00fcr die Reise vorbereiten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wenn ich schon in Japan war, habe ich nat\u00fcrlich eine Menge neue Manga-Serien gekauft, aber keine Animes ausser einer gebrauchten DVD-Box von Kimagure Orange Road. Anime sind in Japan einfach zu teuer. Man findet zwar in Secondhand-L\u00e4den wie den Mandarake oder K-Books mittlerweile auch DVDs zu Schn\u00e4ppchenpreise von wenigen hundert Yen, aber das geht <!--more--> solange gut bis man merkt, dass mehrere Einzeldisks doch viel Platz einnehmen und eine Einzeldisk auch nur 1-3 Folgen enth\u00e4lt. Eine gesamte Secondhand-Serie kommt demzufolge den Neupreisen von RC1-Boxsets immer noch nahe oder \u00fcbertrifft diese sogar. Dann kommt noch das Problem des Transports und des Versands hinzu. Kaufen kann man in Japan sehr schnell etwas, das macht Spass. Weniger Spass macht es hingegen, die Eink\u00e4ufe nach Hause zu schleppen oder teuer verschicken zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"wp-images\/akihabara01.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Zu Beginn meiner Reise bin ich die Tokyo Anime Fair in Odaiba besuchen gegangen. Das war unter der Woche, am 25.M\u00e4rz, also am ersten der beiden H\u00e4ndlertage. Obschon ein H\u00e4ndlertag, war die Halle der Expo doch ziemlich gut besucht. Hier ein paar Fotos von der Ausstellung, um einen Eindruck vom ganzen Treiben wiederzugeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"wp-images\/animefair01.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"wp-images\/animefair02.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"wp-images\/animefair03.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"wp-images\/animefair04.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Etwas sp\u00e4ter konnte ich in Mitaka noch Studio Pierrot einen Besuch abstatten, der Geburtsst\u00e4tte von Naruto, Bleach &amp; Co. Von aussen betrachtet sieht das Studio wie eine kleine KmU aus, von innen ebenfalls. Die B\u00fcros und Arbeitsr\u00e4ume wirken, typisch f\u00fcr Japan, doch ziemlich klein. Kaum zu glauben, dass sie dort wirklich Endlosserien wie Naruto herstellen. Man muss aber bedenken, dass diese Arbeitsr\u00e4ume nie geschlossen werden, es dort also immer irgendwelche Animatoren gibt, die ihre Arbeit erledigen, 24h auf 24h.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"wp-images\/studio_pierrot.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>So habe ich manchen Animatoren kurz bei der Arbeit zugeschaut, wie sie f\u00fcr eine neue Naruto-Episode Zwischenzeichnungen anfertigen. Fun Facts: F\u00fcr die Herstellung einer einzelnen TV-Episode, von den ersten Skizzen des Drehbuchs bis hin\u00a0 zum fertig animierten und kolorierten Endprodukt, braucht das Studio 8 Wochen. Wie ist das m\u00f6glich, wenn jede Woche eine neue Folge ausgestrahlt wird? Ganz einfach: Sie zeichnen an mehreren Folgen gleichzeitig. Fun Facts 2: Der Animator, der bei Miyazakis Nausica\u00e4 verantwortlichf\u00fcr die Animation der Ohmu war, arbeitet heute bei Studio Pierrot als eine Art Freelancer und Mentor f\u00fcr\u00a0 j\u00fcngere Animatoren.<\/p>\n<p>Bei dieser Japanreise ist mir aufgefallen, dass ich betreffend Anime und Manga-Shopping Osaka mehr mag als Tokyo. Klar, Tokyo hat das absolute Otaku-Mekka, n\u00e4mlich das Elektronikviertel Akihabara. Aber Akihabara bietet vor allem neue Sachen, dort stehen weniger Secondhand Shops. Das heisst, wenn man wie ich auch z.B. auf der Suche ist nach alten Soundtracks oder Artbooks, oder auch nach ausgefallenem Merchandising wie Schallplatten oder Laserdiscs, so ist Akihabara hierf\u00fcr fast langweilig. Man muss schon zum Mandarake im Nakano Broadway\u00a0hinreisen, und das ist etwas weit weg von Akihabara. Das Viertel Ikebukuro hat auch ein paar interessante L\u00e4den, allen voran der 8-st\u00f6ckige Animate, eine K-Books-Filiale f\u00fcr gebrauchte Doujinshi und ein grosser Tora no Ana-Shop, aber auch hier sieht die Sache nicht so rosig aus wenn man wie ich Merchandising zu Serien aus den Achtziger- und Neunzigerjahren sucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"wp-images\/nipponbashi_map01.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nein, wer wirklich auf \u00e4ltere Sachen steht und auf Klassiker, der ist in Denden-Town besser bedient, dem Elektronikviertel von Osaka nahe Namba Station. An der Hauptstrasse Nipponbashi reihen sich Elektronikshops an Elektronikshops, die in den oberen Stockwerken eine grosse Auswahl an gebrauchten DVDs und CDs haben und auch etwas ger\u00e4umiger sind als in Akihabara. Zudem waren dort weniger Menschen unterwegs als in Akihabara, und Ausl\u00e4nder waren kaum je welche anzutreffen, ganz anders als in Akihabara, wo man alle 2 Minuten irgendwelchen amerikanischen oder franz\u00f6sischen Otakus \u00fcber den Weg l\u00e4uft.<img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"wp-images\/nipponbashi_map02.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ein besonders toller Laden in Denden-Town ist der &#8220;A&#8217; Too&#8221;, eine wahre Fundgrube f\u00fcr gebrauchte Anime DVDs und insbesondere f\u00fcr Anime-CDs. Dort habe ich Soundtracks gesehen, die in den anderen Secondhand-Shops schon l\u00e4ngst nicht mehr zu finden sind, selbst in den Mandarake-Filialen. In unmittelbarer N\u00e4he des A&#8217; Too gibt es eine K-Books-Filiale, die eine besonders gute Auswahl an gebrauchten Artbooks und Figuren hat. Wer doch lieber auf der Suche nach Merchandising neuer Serien oder einfach auf der Suche nach Neuware ist, der ist mit den Shops bei der parallel verlaufenden Seitenstrasse von Nipponbashi gut bedient. Dort findet man eine grosse Melonbooks-Filiale, einen Tora no Ana und weitere kleinere L\u00e4den, unter anderem auch solche f\u00fcr Anime T-Shirts und neu auch Meidocafes.<br \/>\nF\u00fcr mich ist die Sache jedenfalls klar: F\u00fcrs Einkaufen von Anime und Manga Merchandising muss ich nicht unbedingt nach Tokyo gehen, Osaka reicht mir hier v\u00f6llig aus.<\/p>\n<p>Weil ich doch den einen oder anderen interessanten Manga gekauft habe, werde ich in Zukunft wieder \u00f6fters welche vorstellen, anstelle The Nonbiri Times brach liegen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt habe ich seit bald ein halbes Jahr keinen Eintrag mehr geschrieben. Gr\u00fcnde daf\u00fcr gibt es einige. 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